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Kosten und Rechengrößen

Haushaltsauflösung: was sie kostet und wonach gerechnet wird

Eine Haushaltsauflösung wird nach dem Rauminhalt abgerechnet, der aus der Wohnung heraus muss, nach der Arbeitszeit fürs Sichten und Sortieren und nach dem, was die annehmende Anlage je nach Abfallart berechnet. Die Wohnfläche taucht in dieser Rechnung nicht auf, sie ist höchstens ein grober Anhaltspunkt. Bei uns liegt der Volumensatz bei ab 39 € je Kubikmeter und die Sortier- und Räumzeit bei ab 15 € je Stunde je Stunde und Kraft, abzüglich dessen, was sich verwerten lässt.

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Adressen, Etagen und Wunschtermin genügen. Sie erhalten die Antwort am selben Werktag, telefonisch erreichen Sie uns unter 01579 2657021.

Kosten und Rechengrößen in Stichpunkten

Wonach abgerechnet wird, welche fünf Größen die Summe bewegen und wann die Anrechnung sie drückt..

Zollstock und Notizblock auf einem Küchentisch vor halb geräumten Regalen, daneben gestapelte beschriftete Kartons
Zollstock und Notizblock auf einem Küchentisch vor halb geräumten Regalen, daneben gestapelte beschriftete Kartons

Warum in Kubikmetern gerechnet wird und nicht in Quadratmetern

Wer nach dem Preis einer Haushaltsauflösung sucht, findet fast überall eine Spanne je Quadratmeter. Bequem ist das, weil jeder seine Wohnfläche kennt. Nur beschreibt die Wohnfläche den Aufwand nicht. Eine Auflösung besteht aus Ladungen, und eine Ladung misst sich in Kubikmetern. Ein Kastenwagen fasst rund zwölf, ein größerer Koffer-Lkw rund einundzwanzig. Wie oft dieses Fahrzeug fährt, entscheidet über den Tag und über die Rechnung.

Der zweite Grund liegt in der Annahme. Jede Anlage, die den Inhalt am Ende übernimmt, rechnet nach Art und Gewicht ab, nicht nach der Grundfläche, aus der etwas stammt. Ein Kubikmeter Altholz und ein Kubikmeter gemischter Restabfall kosten dort unterschiedlich viel. Wer nach Quadratmetern kalkuliert, muss diesen Unterschied in einen Sicherheitsaufschlag legen, und den zahlen am Ende alle mit.

Ein Preis je Quadratmeter lässt sich hinterher natürlich ausrechnen. Er ist dann ein Ergebnis und kein Ausgangswert, und er gilt für genau diese Wohnung. Wenn Ihnen jemand eine solche Zahl nennt, bevor er die Räume gesehen hat, ist sie eine Vermutung mit Puffer, und Sie erfahren am Räumtag, wie groß der Puffer war.

Fünf Größen, die die Summe wirklich bewegen

Die erste ist der Weg nach draußen. Erdgeschoss mit kurzer Zufahrt und eine dritte Etage ohne Aufzug sind zwei verschiedene Aufträge, selbst bei gleichem Inhalt. Dazu zählt auch, wie weit das Fahrzeug entfernt stehen muss, denn jeder Meter wird an einem Räumtag hundertfach gegangen.

Die zweite ist die Sortiertiefe. Soll alles in einem Zug hinaus, geht es schnell. Soll jedes Regalfach durchgesehen werden, weil Unterlagen und Fotos gesucht werden, ist das ein eigener Arbeitsschritt mit eigener Stundenzahl. Die dritte ist der Termindruck: Ein Übergabetermin in fünf Tagen kostet mehr Leute gleichzeitig als derselbe Auftrag mit drei Wochen Vorlauf.

Die vierte ist der Anteil dessen, was nicht in den normalen Weg darf. Elektrogeräte, Farb- und Lackreste, Altöl, Leuchtmittel, Batterien und Reifen werden getrennt angenommen und getrennt abgerechnet. Die fünfte ist der Zustand der Wohnung. Nach langer Krankheit, bei Tierhaltung, nach einem Wasserschaden oder bei starker Vermüllung sind Schutzausrüstung, zusätzliche Zeit und teils eine andere Entsorgungsart nötig. So etwas gehört offen in das schriftliche Angebot und nirgendwo sonst hin.

Die Anrechnung wirkt doppelt

Viele rechnen die Verwertung falsch herum: Sie erwarten einen Erlös, der die Rechnung deckt. Das kommt vor, ist aber selten. Der eigentliche Effekt liegt woanders und ist zuverlässiger. Jedes Stück, das verwertet wird, verlässt die Wohnung trotzdem, aber es zählt nicht als Abfall. Es senkt also das Volumen, das nach Kubikmetern abgerechnet wird, und es bringt zusätzlich einen Betrag. Zwei Wirkungen aus einer Handlung.

Zuverlässig verwertbar ist alles aus Metall, vom alten Heizkörper bis zum Zaunfeld, dazu Handwerkzeug und Standmaschinen, Fahrräder, Motorgeräte für den Garten, Anhänger, geschlossene Sammlungen und massives Holz. Wenig bis nichts bringen Polstermöbel, Schrankwände, Serienporzellan, Gardinen, Dekoration und Elektronik älterer Bauart. Das ist keine Frage der Pflege, sondern eine des Angebots: Von diesen Dingen ist überall zu viel da.

Dazwischen liegt eine Gruppe, die Zeit braucht. Möbel aus den fünfziger bis siebziger Jahren, Uhren, Münzen, Schmuck, größere Buchbestände, Werkzeugsammlungen. Wer sechs Wochen Zeit hat, holt hier etwas heraus. Wer den Übergabetermin in zehn Tagen hat, nicht. Ein Betrieb, der Ihnen eine Anrechnung nennt, bevor er die Räume gesehen hat, rechnet mit dem Recht, sich später zu korrigieren.

Ein Beispiel zum Nachrechnen

Nehmen Sie eine bewohnte Dreizimmerwohnung mit Kellerabteil. Beim Umzug würde daraus eine Ladung von etwa vierzig Kubikmetern, das ist die Größe, mit der wir bei einem Umzug dieser Wohnung planen. Bei einer Auflösung kommt hinzu, was bei einem Umzug aussortiert würde und trotzdem im Weg steht: der Keller, der Abstellraum, die Möbel, die niemand mitnimmt. Rechnen Sie deshalb nicht mit dem Umzugsvolumen, sondern mit einem spürbaren Aufschlag darauf.

Der Rest ist Multiplikation. Volumen mal ab 39 € je Kubikmeter ergibt den Räumanteil. Dazu kommen die Stunden fürs Sichten und Abbauen, ab 15 € je Stunde je Stunde und Kraft, und die Gebühr der Annahmestelle nach Art und Gewicht. Davon abgezogen wird, was verwertet werden konnte. Wer diese vier Zeilen im Angebot findet, kann es prüfen. Wer nur eine Endsumme findet, kann es nur glauben.

Bleibt etwas unentschieden, kostet ein Zwischenlager meist weniger als ein voreiliges Ja oder Nein: fünf Kubikmeter ab 9 € am Tag, zehn Kubikmeter ab 15 € am Tag, Abholung und spätere Zustellung ab 89 € je Fahrt je Fahrt. Kartons zum Sortieren leihen Sie für 0,90 € je Stück und Woche. Innerhalb des Landkreises Teltow-Fläming berechnen wir keinen Aufschlag für die Anfahrt; führt der Weg darüber hinaus, steht der Betrag vorher im Angebot.

Selbst machen oder beauftragen: die ehrliche Gegenrechnung

Eine Auflösung in Eigenregie ist möglich, und bei kleinen Haushalten lohnt sie sich. Damit der Vergleich trägt, muss er allerdings vollständig sein. Auf die eine Seite gehört das Angebot des Betriebs. Auf die andere Seite gehört mehr als die Containermiete: die Stellgenehmigung, falls der Container auf öffentlichem Grund steht, jede Zusatzfuhre für Elektrogeräte und Schadstoffe, das Leihfahrzeug samt Sprit, Werkzeug für den Abbau, Verpflegung für die Helfer und vor allem die eigenen Tage.

Der Posten, der am häufigsten fehlt, ist die Zeit. Ein gewachsener Haushalt geht nicht an einem Wochenende auf. Wer Urlaubstage nimmt, sollte sie in die Rechnung schreiben. Der zweite häufig fehlende Posten ist das Risiko: Ein Container, der zu klein bestellt wurde, kostet eine zweite Anfahrt, und ein Container, in dem am Ende Elektrogeräte liegen, wird als gemischt eingestuft und teurer abgerechnet.

Eine Zwischenlösung gibt es auch. Sie sichten und sortieren selbst, und wir übernehmen nur das Heraustragen und Abfahren. Dafür genügen Kräfte nach Stunde, ab 25 € je Stunde je Stunde, oder ein Fahrzeug mit zwei Leuten für ab 48 € je Stunde. Das ist der Weg, den Familien am häufigsten wählen, wenn Zeit da ist, aber niemand mehr tragen kann oder soll.

Fundstücke, Papiere und Datenträger

In jedem Haushalt taucht etwas auf, das nicht in einen Container gehört, und es liegt selten dort, wo man es vermutet. Bargeld in Büchern, Schmuck in Küchendosen, Sparbücher hinter Schubladen, Schlüssel in Manteltaschen. Wer eine Wohnung räumen lässt, sollte deshalb vorher wissen, wie der Betrieb damit umgeht, und sich das zusagen lassen.

Die Regel, nach der wir arbeiten, ist kurz: Alles, was Wert haben oder wichtig sein könnte, wird beiseitegelegt, gesammelt und dem Auftraggeber übergeben. Unterlagen und Datenträger werden nicht vernichtet, solange dafür keine ausdrückliche Freigabe vorliegt. Ob Papiere aufbewahrt werden müssen, etwa weil steuerliche Fristen laufen, entscheidet kein Umzugsbetrieb; im Zweifel wandert der Ordner in eine Kiste und die Frage später zum Steuerberater.

Praktisch heißt das für Sie: Legen Sie den Sichtungstag vor den Räumtag und nicht auf denselben. Unter Zeitdruck wird übersehen, was danach niemand mehr findet.

Wer zahlt, wenn geerbt wurde

Auftraggeber ist, wer den Auftrag unterschreibt, und an diese Person geht die Rechnung. Wie die Kosten anschließend im Nachlass verrechnet werden und wer im Innenverhältnis wofür einsteht, ist eine Rechtsfrage. Sie gehört zur Beratung durch Notariat oder Anwaltschaft und nicht auf die Seite eines Umzugsbetriebs, und wir behaupten dazu nichts.

Was wir aus vielen Aufträgen sagen können, ist etwas anderes: Der teuerste Fehler ist nicht der falsche Betrieb, sondern der zu frühe Räumtag. Wird ausgeräumt, bevor geklärt ist, wer entscheiden darf, ist der Schaden nicht mehr zu beheben. Solange das offen ist, wird nicht geräumt, auch nicht der Keller, auch nicht "schon mal das Grobe".

Wenn mehrere Personen beteiligt sind, benennen Sie eine, die erreichbar ist und Freigaben erteilt. Das verkürzt jeden Räumtag, und Standzeit steht sonst auf der Rechnung. Wer weit weg wohnt, bekommt von uns nach dem Aufmaß eine Aufstellung nach Räumen und Fotos dazu, und es wird erst gearbeitet, wenn die Zustimmung da ist.

Größenordnungen: das Umzugsvolumen als Untergrenze

HaushaltWohnflächeRauminhalt beim UmzugBei einer Auflösung zusätzlich
1 Zimmerbis 35 m²rund 15 m³Kellerabteil und Abstellraum, meist ein Drittel obendrauf
2 Zimmer35 bis 60 m²rund 25 m³Keller, Balkon und ein voller Abstellraum
3 Zimmer60 bis 85 m²rund 40 m³Keller, Dachboden und die Möbel, die niemand mitnimmt
4 Zimmer85 bis 110 m²rund 55 m³Nebenräume, Werkstattbestand und Gartenmöbel
5 Zimmerab 110 m²ab 70 m³Dachboden, Garage, Gartenhaus, oft mehr als die Wohnung selbst

Die ersten drei Spalten sind unsere Planungswerte für einen Umzug. Für eine Auflösung liegen sie zu niedrig, weil dort auch das mitgeht, was bei einem Umzug zurückbliebe. Sie ersetzen kein Aufmaß, sondern helfen beim Einordnen eines Angebots. Beträge einschließlich Mehrwertsteuer.

Kostenfragen, die uns zur Haushaltsauflösung gestellt werden

Was kostet eine Haushaltsauflösung ungefähr?
Die Spanne ist groß, weil der Füllgrad entscheidet und nicht die Wohnungsgröße. Belastbar wird es erst mit dem Rauminhalt: ab 39 € je Kubikmeter plus ab 15 € je Stunde je Stunde und Kraft für Sichten und Abbauen, dazu die Gebühr der Annahmestelle, abzüglich der Anrechnung. Ein Aufmaß braucht knapp eine Stunde und macht aus der Spanne eine belastbare Zahl.
Gibt es einen Quadratmeterpreis?
Nachträglich lässt er sich ausrechnen, vorher sagt er nichts. Zwei Wohnungen mit identischem Grundriss liegen im Rauminhalt oft um ein Mehrfaches auseinander, je nachdem, wie lange und wie voll sie bewohnt waren. Wer vor der Besichtigung einen Quadratmeterpreis nennt, kalkuliert einen Puffer ein oder behält sich eine Nachforderung vor.
Kann die Auflösung am Ende Geld einbringen?
Bei Haushalten mit Werkstatt, viel Metall, Maschinen oder Sammlungen kommt das vor. Im Regelfall trägt die Anrechnung einen Teil des Aufwands, die Rechnung deckt sie nicht. Wichtiger als der Erlös ist der zweite Effekt: Verwertetes zählt nicht als Abfallvolumen und senkt damit auch den Räumanteil.
Was ist der Unterschied zu einer Entrümpelung?
Entrümpelt wird ein umrissener Teil des Hauses, ohne dass der Haushalt aufgegeben wird: Keller, Dachboden, Garage, ein Zimmer. Eine Haushaltsauflösung wickelt den kompletten Hausstand ab, mit Sichtung, Anrechnung und einer Übergabe zum festen Termin. Der Preis folgt in beiden Fällen dem Rauminhalt, der Aufwand fürs Sortieren ist bei der Auflösung deutlich höher.
Wie viele Tage muss ich einplanen?
Eine kleine Wohnung ohne Keller ist oft an einem Tag erledigt. Ein Haus mit Dachboden, Werkstatt und Gartenhaus braucht mehrere, dazu einen eigenen Sichtungstag davor. Planen Sie zwischen dem letzten Räumtag und der Übergabe mindestens einen Tag Abstand ein, damit Nacharbeiten nicht zum Problem werden.
Und was wird aus Dingen, die noch in Ordnung sind?
Brauchbares geht nicht automatisch in den Container. Es wird zusammengestellt, und der Auftraggeber entscheidet, ob es an Bekannte, an eine Einrichtung oder in die Verwertung geht. Diese Frage gehört vor den Räumtag, weil sie sich zwischen zwei Fuhren nicht mehr in Ruhe entscheiden lässt.
Müssen wir am Räumtag selbst vor Ort sein?
Beim Aufmaß und beim Sichten ist Anwesenheit sinnvoll, weil dort die Entscheidungen fallen. Danach reicht eine erreichbare Ansprechperson. Fundstücke und Unterlagen werden gesammelt und gebündelt übergeben, statt einzeln gemeldet zu werden.

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