Der ganze Hausstand
Haushaltsauflösung in Blankenfelde-Mahlow: ein Hausstand wird abgewickelt
Bei einer Haushaltsauflösung geht nicht ein Raum auf, sondern der gesamte Hausstand, meistens weil eine Wohnung übergeben, ein Haus verkauft oder ein Nachlass abgewickelt werden muss. Der Auftrag besteht deshalb aus mehr als Tragen: sichten, aussortieren, Verwertbares anrechnen, den Rest getrennt entsorgen und die Räume zum vereinbarten Termin besenrein übergeben. Gerechnet wird nach Rauminhalt ab ab 39 € je Kubikmeter und nach Arbeitszeit ab ab 15 € je Stunde, abzüglich dessen, was sich verwerten lässt. Innerhalb des Landkreises Teltow-Fläming berechnen wir keinen Aufschlag für die Anfahrt; führt der Weg darüber hinaus, steht der Betrag vorher im Angebot.
Angebot für Haushaltsauflösung anfordern
Adressen, Etagen und Wunschtermin genügen. Sie erhalten die Antwort am selben Werktag, telefonisch erreichen Sie uns unter 01579 2657021.
Der ganze Hausstand in Stichpunkten
Der komplette Hausstand geht auf: Sichten, Anrechnen, Räumen und die Übergabe zum vereinbarten Termin..
- Der komplette Hausstand einschließlich Nebenräumen, nicht ein abgegrenzter Bereich
- Verwertbares wird angerechnet und mindert die Summe, statt als Abfall gewogen zu werden
- Fundstücke, Papiere und Schlüssel gehen an Sie, nichts wird ohne Ihre Freigabe vernichtet
- Übergabe besenrein zum Termin der Verwaltung oder des Käufers, mit Belegen über die Entsorgung
- In allen fünf Ortsteilen: Blankenfelde, Mahlow, Dahlewitz, Groß Kienitz und Jühnsdorf
- Auf Wunsch übernehmen wir zusätzlich den Transport dessen, was mitkommt
Warum der öffentliche Weg genau hier ausdrücklich aufhört
Für Sperrmüll gibt es einen kommunalen Weg, und für viele Fälle reicht er aus. Der Südbrandenburgische Abfallzweckverband beschreibt Sperrmüll sinngemäß als die Gegenstände, die üblicherweise bei einem Umzug mitgenommen werden, und bietet neben der Abholung vom Grundstück auch einen Transportservice an, mit dem Stücke aus der Wohnung oder dem Keller geholt werden. Dieser Service ist allerdings gedeckelt: Er wird nach angefangenen Viertelstunden abgerechnet und ist auf höchstens dreißig Minuten je Einsatz begrenzt.
Und dann steht in derselben Darstellung der Satz, um den es auf dieser Seite geht. Sinngemäß wiedergegeben: Der Transportservice wird für Wohnungs- und Haushaltsauflösungen nicht angeboten. Wörtlich heißt es dort "Der Transportservice wird nicht für Wohnungs- bzw. Haushaltsauflösungen angeboten!" (Stand August 2026, nachgelesen bei sbazv.de). Das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine bewusste Abgrenzung: Ein Zweckverband organisiert die geordnete Abfuhr für alle Haushalte eines Gebiets von rund 2.848 Quadratkilometern, und eine Auflösung ist kein Abfuhrvorgang, sondern ein mehrtägiger Auftrag mit Entscheidungen an jedem Stück.
Für Sie folgt daraus eine schlichte Aufteilung. Alles, was Sie selbst nach draußen bringen können und was zur Abfuhr passt, geht über den kommunalen Weg, und das kostet Sie in der Regel wenig oder nichts. Alles, was aus der Wohnung heraus muss, was sortiert, getrennt, abgebaut und zum Termin fertig sein muss, ist ein beauftragter Auftrag. Diese Grenze zu kennen erspart vier Wochen Wartezeit und die Erfahrung, dass am Übergabetag noch die halbe Wohnung steht.
Die Anlässe, und was sie am Ablauf ändern
Eine Auflösung hat fast immer einen von vier Gründen, und jeder verschiebt den Ablauf ein Stück. Nach einem Todesfall steht die Sichtung im Vordergrund, weil Unterlagen und persönliche Dinge gefunden werden müssen, bevor irgendetwas verladen wird. Beim Umzug in eine Pflegeeinrichtung geht es um die Auswahl: Ein Zimmer nimmt einen Bruchteil dessen auf, was ein Haus gefasst hat, und was mitkommt, entscheidet oft die Familie gemeinsam.
Beim Verkauf einer Immobilie zählt der Termin. Der Notartermin und die Übergabe stehen fest, und die Räume müssen an diesem Tag leer sein, unabhängig davon, ob jemand Zeit hatte. Und beim Auszug aus einer Mietwohnung entscheidet die Vorabnahme darüber, was noch zu tun ist. In allen vier Fällen arbeiten wir rückwärts vom Termin: Übergabetag, davor der letzte Räumtag, davor die Sichtung, und daraus ergibt sich, wann wir anfangen müssen.
Was gleich bleibt, ist die Reihenfolge innerhalb der Wohnung. Zuerst wird gesichtet und markiert, dann wird herausgenommen, was mitkommt oder verkauft wird, danach das Verwertbare, und erst zum Schluss der Rest. Wer umgekehrt vorgeht und mit dem Container anfängt, verliert Dinge, die niemand zurückholen kann.
- Nachlass abwickeln, mit Sichtung vor jedem Handgriff
- Umzug in eine Pflegeeinrichtung oder in betreutes Wohnen
- Haus oder Wohnung verkauft, Übergabe zum festen Termin
- Mietwohnung kündigen und besenrein zurückgeben
- Wechsel in eine deutlich kleinere Wohnung, der Rest wird aufgelöst
- Zweithaushalt auflösen, etwa nach einem Zusammenzug
Was angerechnet wird und was nur schwer
Eine Auflösung ist nicht nur eine Kostenposition. Verwertbares wird gegengerechnet, und in vielen Haushalten summiert sich das. Verlässlich gegenzurechnen sind Buntmetall und alte Leitungen, Handwerkzeug und Standmaschinen aus der Werkstatt, Fahrräder, Rasenmäher, Anhänger, Kleingerät für den Garten, geschlossene Sammlungen und Kleinmöbel aus Massivholz. In einem Siedlungshaus mit gewachsener Werkstatt trägt dieser Posten oft mehr, als die Beteiligten erwarten.
Kaum Abnehmer findet, was groß ist und in jedem zweiten Haushalt steht: Schrankwände, Polstergarnituren, Bildschirmgeräte älterer Bauart, Betten, Serienporzellan und Einbauküchen ohne funktionierende Geräte. Der Zustand ändert daran wenig. Wir sagen Ihnen das beim Aufmaß offen, weil die gegenteilige Erwartung der häufigste Grund für Enttäuschung ist. Wer mit einer hohen Anrechnung rechnet und dann eine Rechnung bekommt, fühlt sich zu Recht falsch beraten.
Zwischen beiden Gruppen liegt das, was Zeit braucht: Möbel aus den Fünfzigern bis Siebzigern, Schmuck, Münzen, Uhren, Bücher in größerer Zahl. Wenn Sie diese Zeit haben, lohnt es sich, sie zu nehmen, und wir stellen das Betreffende beiseite, statt es zu verladen. Haben Sie sie nicht, weil der Übergabetermin steht, sagen wir es ebenfalls und rechnen ohne diese Position.
Papiere, Fotos und Fundstücke
In jeder Auflösung taucht etwas auf, das nicht in einen Container gehört. Versicherungsunterlagen, Rentenbescheide, Grundbuchauszüge, Sparbücher, Bargeld, Schlüssel, Ausweise, Briefe und Fotoalben liegen selten dort, wo man sie vermutet, sondern in Nachttischen, hinter Büchern, in Manteltaschen und in Keksdosen. Wir öffnen und sichten deshalb, statt Schubladen samt Inhalt zu verladen.
Unser Umgang damit ist einfach und immer derselbe: Alles, was in diese Gruppe fällt, wird beiseitegelegt, gesammelt und Ihnen übergeben. Wir vernichten keine Unterlagen und keine Datenträger ohne Ihre ausdrückliche Freigabe. Ob Sie Papiere aufbewahren müssen, etwa wegen steuerlicher Fristen, entscheidet nicht der Umzugsbetrieb; im Zweifel legen Sie den Ordner in eine Kiste und fragen später den Steuerberater.
Bei Erbengemeinschaften empfiehlt es sich, den Sichtungstag gemeinsam zu legen oder eine Person zu benennen, die Fundstücke entgegennimmt. Das nimmt jede spätere Diskussion darüber vorweg, was gefunden wurde und wo es geblieben ist.
Besenrein übergeben, und was das genau heißt
Besenrein ist ein Wort mit weichen Rändern, und deshalb legen wir es vorher fest. Bei uns bedeutet es: Alle Räume einschließlich Keller, Dachboden und Nebengebäuden sind leer, Böden sind gekehrt, lose Reste, Nägel und Dübelbrocken sind entfernt, und offensichtlicher Schmutz ist beseitigt. Es bedeutet nicht Renovierung, keine Malerarbeiten, kein Entfernen von Bodenbelägen und keine Endreinigung mit Fenstern und Sanitär.
Was darüber hinausgeht, gehört in das schriftliche Angebot und nicht in eine Nebenabrede am Übergabetag. Teppichboden herausnehmen, Einbauten abbauen, Tapeten entfernen, ein Vordach zurückbauen: alles machbar, alles benennbar, alles vorher zu kalkulieren. Fragen Sie bei einer Mietwohnung Ihre Verwaltung vorher nach dem erwarteten Zustand und leiten Sie uns die Auskunft weiter. Zwei Sätze am Anfang ersparen einen Streit am Ende.
Der Übergabetag selbst sollte nicht der letzte Räumtag sein. Planen Sie mindestens einen Tag Abstand ein. Bleibt etwas unentschieden, geht es in ein Lagerabteil, ab 15 € am Tag für zehn Kubikmeter, Abholung und spätere Zustellung ab 89 € je Fahrt je Fahrt. Der Standort des Lagers ist für Sie ohne Belang, wir holen und bringen.
Wer beauftragt, wenn mehrere beteiligt sind
Bei Verkauf oder Auszug ist der Auftraggeber klar. Nach einem Todesfall ist er es oft nicht, und das ist der häufigste Grund dafür, dass ein Räumtag verschoben werden muss. Wer die Kosten am Ende trägt und wie sie im Nachlass verrechnet werden, ist eine Rechtsfrage. Sie wird nicht auf einer Umzugsseite beantwortet, und wir behaupten dazu nichts; dafür gibt es Notariat und Rechtsberatung.
Betrieblich brauchen wir etwas anderes, nämlich genau eine Person, die erreichbar ist und Freigaben erteilt. Mit dieser Person gehen wir vor dem Räumtag durch die Räume, halten fest, was vorab abgeholt wird, und legen fest, was in die Verwertung geht. Alles, worüber am Termin noch gestritten wird, kostet Standzeit, und Standzeit steht auf der Rechnung.
Solange nicht geklärt ist, ob überhaupt geräumt werden darf, fangen wir nicht an, auch nicht mit dem Keller. Das ist keine Förmlichkeit: Was einmal auf dem Wagen liegt, lässt sich nicht mehr zurückholen, und ein vorschnell geräumter Nachlass ist der teuerste Fehler in diesem Geschäft.
- Lage schildern, Anlass und Termin nennen, das reicht für den ersten Schritt
- Aufmaß vor Ort, Rauminhalt und Verwertbares werden getrennt erfasst
- Festes Angebot mit Anrechnung, Räumtagen und dem Zustand der Übergabe
- Sichtungstag, Fundstücke und Unterlagen gehen an die benannte Person
- Räumtage, getrennt verladen, Verwertbares gesondert
- Übergabe besenrein im verabredeten Umfang, Entsorgungsbelege auf Wunsch
Womit Sie bei einer Auflösung rechnen
| Posten | Bezugsgröße | Satz |
|---|---|---|
| Räumen des Hausstands | je Kubikmeter aufgemessenes Volumen | ab 39 € |
| Sichten, Sortieren, Abbauen | je Stunde und Kraft | ab 15 € je Stunde |
| Zusätzliche Kraft am Sichtungstag | je Stunde, mindestens zwei Stunden | ab 25 € je Stunde |
| Transport dessen, was mitkommt | je Stunde, Fahrzeug mit zwei Kräften | ab 48 € je Stunde |
| Zwischenlager bis zur Entscheidung | je Tag, zehn Kubikmeter | ab 15 € am Tag |
| Kartons für Aussortiertes | je Stück und Woche | 0,90 € je Stück und Woche |
Alle Sätze einschließlich Mehrwertsteuer. Die Gebühr der annehmenden Anlage richtet sich nach Abfallart und Gewicht und wird unverändert weitergereicht. Sobald aufgemessen ist, nennen wir eine feste Summe; zieht sich der Tag hin, bleibt sie trotzdem stehen. Innerhalb des Landkreises Teltow-Fläming berechnen wir keinen Aufschlag für die Anfahrt; führt der Weg darüber hinaus, steht der Betrag vorher im Angebot.
Fragen, die vor einer Haushaltsauflösung zuerst kommen
- Was unterscheidet die Haushaltsauflösung von einer Entrümpelung?
- Geleert wird bei einer Entrümpelung ein klar umrissener Teil, und der Haushalt läuft weiter. Die Haushaltsauflösung wickelt den gesamten Hausstand ab, einschließlich Keller, Dachboden und Nebengebäuden, mit Sichtung, Anrechnung von Verwertbarem und einer Übergabe zum festen Termin. Der Aufwand liegt deshalb weniger im Tragen als im Sortieren und Entscheiden.
- Warum holt der Abfallzweckverband das nicht ab?
- Er holt Sperrmüll ab, und das tut er zuverlässig. Für Wohnungs- und Haushaltsauflösungen bietet er seinen Transportservice aus der Wohnung heraus ausdrücklich nicht an; im Wortlaut heißt es dort "Der Transportservice wird nicht für Wohnungs- bzw. Haushaltsauflösungen angeboten!" (Stand August 2026, nachgelesen bei sbazv.de). Das ist eine klare Aufgabenteilung: Abfuhr dort, mehrtägige Auflösung mit Sichtung und Übergabe bei einem beauftragten Betrieb.
- Wie lange dauert die Auflösung eines Einfamilienhauses?
- Das hängt am Füllgrad und daran, wie viel gesichtet werden muss. Ein leergeräumter Haushalt ohne Keller kann an einem Tag erledigt sein, ein gewachsener Haushalt mit Dachboden, Werkstatt und Gartenhaus braucht mehrere. Beim Aufmaß nennen wir die Zahl der Räumtage zusammen mit der Summe, damit Sie rückwärts vom Übergabetermin planen können.
- Wir wohnen weit weg. Muss jemand von uns dabei sein?
- Zum Aufmaß und zum Sichtungstag ist eine Anwesenheit sinnvoll, weil dort die Entscheidungen fallen. Danach genügt eine benannte Ansprechperson, die erreichbar ist. Fundstücke und Unterlagen sammeln wir und übergeben sie gebündelt, statt sie einzeln zu melden.
- Kann die Anrechnung die Kosten decken?
- Das kommt vor, ist aber nicht der Regelfall. Bei Haushalten mit Werkstatt, viel Metall, Maschinen oder Sammlungen kann die Anrechnung einen großen Teil der Summe ausgleichen. Bei einem normalen Wohnungshaushalt bleibt eine Rechnung übrig. Wir sagen die Einschätzung beim Aufmaß, damit Sie sie nicht erst hinterher erfahren.
- Lösen Sie auch in Mahlow und Dahlewitz auf?
- Ja. Der Betrieb sitzt in Blankenfelde-Mahlow und arbeitet in allen fünf Ortsteilen, also in Blankenfelde, Mahlow, Dahlewitz, Groß Kienitz und Jühnsdorf, dazu in der Nachbarschaft bis Rangsdorf, Zossen und Mittenwalde. Innerhalb des Landkreises Teltow-Fläming berechnen wir keinen Aufschlag für die Anfahrt; führt der Weg darüber hinaus, steht der Betrag vorher im Angebot.
- Und Kleidung oder Hausrat, die noch in Ordnung sind?
- Brauchbares geht nicht automatisch in den Container. Was sich weitergeben lässt, stellen wir zusammen, und Sie entscheiden, ob es an Bekannte, an eine Einrichtung oder in die Verwertung geht. Diesen Punkt klären wir beim Aufmaß, weil er sich am Räumtag nicht mehr nebenbei entscheiden lässt.
Weiter im Bereich Entrümpelung und Haushaltsauflösung
- Entrümpelung
- Ein Bereich wird leer, der Haushalt bleibt: Keller, Dachboden, Garage, Gartenhaus oder ein einzelnes Zimmer.